Ab Pfingsten wieder Führungen in der Städtischen Galerie

Ab Pfingstsonntag, 31. Mai, bietet die Städtische Galerie Karlsruhe wieder Führungen für ihre Besucherinnen und Besucher an. Auch die sonntägliche Kinderwerkstatt ist dann wieder geöffnet. Es gelten die üblichen Sicherheits- und Hygienevorschriften – die Teilnehmerzahl ist beschränkt, um vorherige telefonische Anmeldung unter 0721/133-4444 wird gebeten und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist unbedingt erforderlich. Der Eintritt in alle Ausstellungen ist frei, die Teilnahmegebühr für Führungen und Kinderwerkstatt beträgt pro Person 2 Euro.

Führungen finden regelmäßig donnerstags um 12.15 Uhr (Kurzführung zur Mittagszeit), freitags um 16 Uhr und sonntags um 15 Uhr statt, parallel dazu beginnt die anderthalb Stunden dauernde Kinderwerkstatt ebenfalls um 15 Uhr. In unregelmäßigen Abständen werden außerdem mittwochs um 11 Uhr Rundgänge angeboten. Die Führungen am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr, am Mittwoch, 3. Juni, um 11 Uhr und am Freitag, 5. Juni, um 16 Uhr widmen sich der großen Sonderausstellung „(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980“, die Kurzführung am Donnerstag, 4. Juni, um 12.15 Uhr erläutert die Kunstwerke in der Präsentation „Peter Ackermann – Verrätselte Architekturen 1965-1999“.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem link > www.staedtische-galerie.de und im gedruckten Vierteljahresprogramm des Museums.

Kultur Sommer 2020: 2,5 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds

„Der Kulturbereich ist stark von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Dabei ist Kunst gerade in solchen Zeiten unverzichtbar, denn sie eröffnet Begegnungsorte und Reflexionsräume. Mit dem Impulsprogramm ‚Kultur Sommer 2020‘ schaffen wir eine Möglichkeit, dass die Kunst- und Kulturschaffenden im Land schnell wieder kleinere Veranstaltungen anbieten können und das kulturelle Leben auch in diesem Sommer lebendig bleibt“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Mittwoch (20. Mai) in Stuttgart im Vorfeld der Aktuellen Debatte im baden-württembergischen Landtag zum Thema „Kunst trotz Abstand – Öffnungsperspektiven und Unterstützung für das kulturelle Leben durch den Masterplan Kultur BW“. Anträge für den „Kultur Sommer 2020“ können ab sofort gestellt werden.

Mit dem Programm „Kultur Sommer 2020“ stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst kurzfristig 2,5 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds Kunst zur Verfügung, um Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur zu unterstützen. Gefördert werden kleinere analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen aller Sparten, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und rechtlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. Die Mittel sollen dafür eingesetzt werden, dass die Veranstalter verantwortungsvoll arbeiten und die erforderlichen Vorkehrungen zur Gewährung des Gesundheitsschutzes treffen können.

Die Ausschreibung für den „Kultur Sommer 2020“ konzentriert sich auf die kommenden Monate, damit Einrichtungen, Vereine, Künstlerinnen und Künstler schnell wieder arbeiten und kleinere Veranstaltungen im Sommer umsetzen können. Daran schließt das noch umfangreichere Programm „Kunst trotz Abstand“ im Volumen von 7,5 Millionen Euro an, mit dem das Kunstministerium besondere Angebote und Formate fördert, die eine längere Planung benötigen.

Die vollständige Mitteilung des Landes Baden-Württemberg sowie weitere Informationen finden Sie unter diesem link > www.corona-karlsruhe.de  

Gutscheine statt Erstattung des Eintrittspreises

Die Ausbreitung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus (COVID-19-Pandemie) hat in der Bundesrepublik Deutschland zu ganz erheblichen Einschränkungen geführt, die noch vor wenigen Wochen undenkbar erschienen. Hiervon sind weite Teile der Wirtschaft und des privaten Lebens betroffen und auch im Veranstaltungswesen und in Freizeiteinrichtungen machen sich die Auswirkungen der Pandemie deutlich bemerkbar. Aufgrund der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus und der damit verbundenen Veranstaltungsverbote wurde ein Großteil der geplanten Musik-, Kultur-, Sport- und sonstigen Freizeitveranstaltungen abgesagt und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.

Eine Vielzahl von bereits erworbenen Eintrittskarten für die unterschiedlichsten Freizeitveranstaltungen kann aufgrund der notwendigen Absagen nicht mehr eingelöst werden. Museen, Freizeitparks oder Schwimmbäder können aufgrund der erforderlich gewordenen Schließungen nicht mehr besucht werden. Die Inhaber der Eintrittskarten oder Nutzungsberechtigungen wären daher nach geltendem Recht berechtigt, die Erstattung des Eintrittspreises oder Entgelts von dem jeweiligen Veranstalter oder Betreiber zu verlangen. Die Veranstalter und Betreiber wären in einem solchen Falle mit einem erheblichen Liquiditätsabfluss konfrontiert. Da sie infolge der Krise derzeit auch kaum neue Einnahmen haben, ist für viele eine die Existenz bedrohende Situation entstanden.

Die Veranstalter von Freizeitveranstaltungen werden berechtigt, den Inhabern der Eintrittskarten statt der Erstattung des Eintrittspreises einen Gutschein zu übergeben. Der Gutschein kann dann entweder für eine Nachholveranstaltung oder eine alternative Veranstaltung eingelöst werden.

Soweit eine Freizeiteinrichtung aufgrund der COVID-19-Pandemie zu schließen war, ist der Betreiber berechtigt, dem Nutzungsberechtigten ebenfalls einen Gutschein zu übergeben.

Der Inhaber des Gutscheins kann jedoch die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen, wenn ihm die Annahme des Gutscheins aufgrund seiner persönlichen Lebensverhältnisse unzumutbar ist oder wenn der Gutschein nicht bis zum 31. Dezember 2021 eingelöst wird.

Weitere Informationen finden Sie unter diesem link > www.corona-karlsruhe.de

FAQ: Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle Themenbereiche werden berücksichtigt von Sport im Freien bis zu Fragen für den privaten Raum.

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) zum 11. Mai erneut geändert.

Die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur aktuellen Corona-Verordnung (Stand 11. Mai) finden Sie unter diesem link > www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de  

Videostatement Dr. Frank Mentrup: „Karlsruhe hilft“

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hat heute im Rahmen einer online-Pressekonferenz „Karlsruhe hilft“ vorgestellt, ein spezielles Portal, das in karlsruhe.de integriert ist. Dieses gibt den Bürgern gebündelte Informationen, damit diese sich besser orientieren können, was die verschiedenen Unterstützungsangebote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus betrifft.

Insgesamt 7 verschiedene Kategorien sollten für eine schnelle Übersicht sorgen. Die Angebote richten sich unter anderem an Eltern (Notfallbetreuung in Kitas), an Kulturschaffende, die Gastronomie und viele andere betroffene Gruppierungen.

Das Videostatement finden Sie unter diesem link > www.corona-karlsruhe.de

Neue Verordnungen für Gaststätten, Friseure und weitere Betriebe

Bestimmungen regeln auch Wiedereröffnung von Gaststätten (GÜLTIG AB 18. Mai)

Die neuen Bestimmungen, die die Wiedereröffnung von Gaststätten (GÜLTIG AB 18. Mai), den Betrieb von Kosmetikstudios, Friseurbetrieben und medizinischer Fußpflege sowie das Betreiben von Vergnügungsstätten regeln, finden Sie unter diesem link > www.corona-karlsruhe.de

Die wesentlichen Änderungen ab dem 11. Mai

– Aufenthaltsbeschränkungen wurden bis 05. Juni verlängert, aber gelockert:
– Personen aus zwei Haushalten (z.B. zwei Familien) dürfen sich nun wieder überall treffen

– auch Geschwister dürfen sich wieder treffen und ihre Kinder mitbringen – allerdings nur außerhalb des öffentlichen Raums

– die Tragepflicht eines Mund-Nase-Schutzes wurde auf den gesamten Personenverkehr, auch an Flughäfen, erweitert.

– Vergnügungsstätten (wie Spielhallen) dürfen wieder öffnen, ebenso wie Kosmetik-, Sonnen-, Piercing und Tattoostudios.

– Fahrschulen und Häfen dürfen grundsätzlich wieder betrieben werden

– Wohnmobilstellplätze und Ferienwohnungen dürfen wieder öffnen.

– Beschäftigte deren Tätigkeit für bestimmte Unternehmen und Einrichtungen der Daseinsvorsorge zwingend notwendig ist, unterliegen nicht mehr der Quarantänepflicht bei Einreise. Gleiches gilt bei Geschäftsreisen über fünf Tage.

– Auf Freiluftsportanlagen darf wieder trainiert werden – allerdings nur unter besonderen Rahmenbedingungen, die das Land in einer eigenen Verordnung geregelt hat (siehe Sportstätten-Verordnung)

Weitere Informationen finden Sie unter diesem link > www.corona-karlsruhe.de    

Aktuelle Hinweise zu Entschädigungen

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.

Sie haben Fragen zum IfSG? Sie wollen wissen, ob Sie eine Entschädigung erhalten und wie Sie einen Antrag dafür stellen können? Informieren Sie sich mit Hilfe dieses Merkblatts:

Weitere Informationen finden Sie unter diesem link > www.ifsg-online.de

Fahrplan zur schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen

Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass sich erst in der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen zeige, wie sich Maßnahmen und Lockerungen auf das Infektionsgeschehen auswirken, mahnt Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Vorsicht:„Daher müssen wir weiter vorsichtig sein und einen Schritt nach dem anderen machen, damit der Ausbruch nicht wieder außer Kontrolle gerät.“

Die oberste Messzahl bei allen Maßnahmen sei, dass die Krankenhäuser nicht überlastet werden. „Wir müssen weiter in der Lage sein, schnell reagieren zu können, wenn sich das Virus wieder schneller verbreitet. Dabei ist es auch denkbar, dass neue Beschränkungen nur regional in Kraft treten, um einen neuen Ausbruch im Griff zu behalten.“

Die Städte und Landkreise warten jetzt auf die entsprechenden Verordnungen.

Den Fahrplan zur schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen finden Sie unter diesem link >> baden-wuerttemberg.de

Dr. Frank Mentrup: „Ein großes Stück Lebensqualität kehrt in die Stadt zurück“

Weitere Lockerung der Corona-Maßnahmen bringen große Erleichterung besonders für Familien und Ältere / Maß an Eigenverantwortung steige / baldige Szenarien für Gastronomie und Kitas gefordert

„Was für eine Woche: Am Montag eröffnet der Einzelhandel auf breiter Front, die Schulen starten für viele Klassen wieder, Gottesdienste und Gebetstreffen sind erlaubt und in den Friseursalons dürfen Schere und Kamm wieder wirbeln, ab Mittwoch kehrt dann mit der Öffnung der Spielplätze, der Museen und dem zoologische Stadtgarten endgültig ein großes Stück Lebensqualität zurück in unsere Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup über die anstehenden weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Insbesondere für Familien und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger seien diese Schritte eine große Erleichterung und führten aus möglicher Einsamkeit heraus. „Die Lockerung der Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime ist ein ganz wichtiger Schritt, diesem Personenkreis selbstverständliche Bürgerrechte endlich wieder einzuräumen“, äußert sich Mentrup.

Dass diese Lockerungen möglich seien, sei auch der bisherigen großen Disziplin der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung zu verdanken. „Was die Karlsruherinnen und Karlsruher bisher geleistet haben, ist bewundernswert“, so Mentrup, „nie hätte ich vor Wochen daran geglaubt, dass die Zahl der Neuinfektionen in absehbarer Zeit auf einen solch niedrigen Stand gebracht werden könnte!“ Alle hätten gelernt, mit den nötigen Abstands- und Hygieneregeln zu leben, jetzt komme es darauf an, sich auch weiter konsequent daran zu halten und sich nun gleichzeitig mit großer Freude das öffentliche Leben zurückzuholen. „Denn in dem Maß, in dem die räumlichen Beschränkungen zurückgefahren werden, steigt die Bedeutung der Verantwortung im Verhalten jeder und jedes einzelnen“, erinnert der Oberbürgermeister.

Darüberhinaus fordert das Karlsruher Stadtoberhaupt von der Bundes- und Landespolitik alsbald eine baldige und verbindliche Perspektive für die Gastronomie, hier insbesondere die Außengastronomie, die Freibäder, die Grundschulen und vor allem die Kindertagesstätten. „Außer in Fußballstadien gibt es bislang keine mir bekannte Infektionskette, die etwas mit Aktivitäten im Freien zu tun gehabt hätte, insbesondere nicht bei Sonne und sommerlichen Temperaturen. Gleiches gilt für Grundschulen und Kindertagesstätten. Hier wird es höchste Zeit, diese Realitäten endlich anzuerkennen. Und gerade für jüngere Kinder ist mittlerweile jeder Monat ohne Kita ein unverantwortliches Verwehren von Bildungs- und Entwicklungschancen“, so Mentrup, der sich vor seiner OB-Zeit als Arzt und Bildungspolitiker beruflich intensiv mit kindlicher Entwicklung beschäftigt hat.