Stadtbahnen AVG-Linien fahren ab 30. März nach reduziertem Fahrplan

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) will den regionalen Nahverkehr für ihre Kunden trotz der Corona-Krise aufrechterhalten und einen verlässlichen Takt anbieten. Aus diesem Grund werden ab dem kommenden Montag, 30. März, die Fahrpläne auf allen Stadtbahnlinien ausgedünnt. Für die Linien S1 und S11 gelten wie kommuniziert bereits seit diesem Montag Reduzierungen. „Damit unsere Fahrgäste den von den Behörden empfohlenen Mindestabstand zu anderen Reisenden einhalten können, fahren wir soweit das möglich ist, auf allen Linien in Doppeltraktion, also mit zwei aneinandergekoppelten Fahrzeugen“, kündigt Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der AVG, an.

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Wichtige Verordnung für Glaubensgemeinschaften

Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt.

Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften vom 21.3.2020

Auf Grund von § 3 Absatz 5 Satz 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – Corona-VO), zuletzt geändert am 20. März 2020, wird verordnet:

Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt.
Als Ausnahmen hiervon sind zulässig…

Link zum vollständigen Beitrag auf der >> Infoseite der Stadt Karlsruhe

Menüservice „Essen auf Rädern“ des DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. stellt Versorgung sicher

In einem sogenannten Wochen-Menüpaket sind sieben tiefkühlgekühlte Gerichte zusammengestellt.

Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter aus. Laut dem Robert-Koch-Institut nimmt die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
„Unsere gesellschaftliche Verantwortung als Deutsches Rotes Kreuz ist es, den Menschen auch in dieser für uns alle herausfordernden Situation zu helfen und unter anderem mit Mittagessen zu versorgen“, erklärt Jörg Biermann, DRK-Kreisgeschäftsführer.

In einem sogenannten Wochen-Menüpaket sind sieben tiefkühlgekühlte Gerichte zusammengestellt. Das Menüangebot ist so gestaltet, dass der Kunde diverse Kostformen oder Unverträglichkeiten bei der individuellen Zusammenstellung berücksichtigen kann. Geliefert wird das Menüpaket einmal wöchentlich. Zur gewünschten Zeit wird das Menü vom Kunden zu Hause in der Mikrowelle oder im Backofen ganz einfach zu Ende gekocht. „Das Angebot richtet sich vor allem an Senioren, denen aus gesundheitlichen Gründen empfohlen wird, in der aktuellen Situation den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden. Für die größtmögliche Sicherheit unserer Kunden und der Menükuriere bei der Lieferung gibt es klare Verhaltensregeln und strenge Hygienevorschriften, deren Einhaltung genau kontrolliert wird. Unter anderem hat dabei die Übergabe der Menüs ohne direkten Kontakt zum Kunden absolute Priorität“, ergänzt Biermann abschließend.

Nähere Informationen erfahren Sie unter >> www.drk-karlsruhe.de oder unter folgender Telefon-Nummer: 07251/ 922 175

[Quelle: © Pressemitteilung DRK-Kreisverband e. V.]

Statement des Ministerpräsidenten

Kontaktsperre, aber: „Wir machen Baden-Württemberg nicht komplett dicht!“
Nach der Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin haben sich der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) und Angela Merkel (CDU) am Sonntagnachmittag über die neuen bundeseinheitlichen Maßnahmen, die der Bund im Kampf gegen das Coronavirus ergreifen wird, jeweils in Pressestatements geäußert.

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Städtisches Klinikum: Presse-Bulletin zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Das Klinikum Karlsruhe hat seinen französischen Nachbarn Hilfe zugesagt und wird laut einer Pressemitteilung am Sonntag, 22.03.2020 drei beatmete an COVID-19 erkrankte Patienten aus dem Universitätsklinikum Strasbourg zur intensivmedizinischen Behandlung ins Klinikum Karlsruhe übernehmen. Wie das Klinikum am Nachmittag mitteilte, sind zwei der drei angekündigten Patienten bereits sicher gelandet und wurden kreislaufstabil und künstlich beatmet auf die Intensivstation übernommen.

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Offizielle Auslegungshinweise des Ministeriums zur Corona-Verordnung

(Stand 20.03.2020, 24:00 Uhr)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat nun offizielle Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 20.03.2020, 24:00 Uhr) veröffentlicht.

Bei der folgenden Auflistung ist laut einer Pressemitteilung berücksichtigt, dass Dienstleister, Handwerker und Werkstätten generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können.

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UPDATE: Was ist offen? Was ist geschlossen?

Das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe hat folgende Liste zusammengestellt – zu der ergänzten Landesverordnung mit Gültigkeit vom 21.März 2020.

Stand 21. März 2020 (11.00 Uhr)

Update 21. März 2020

Der Betrieb folgender Einrichtungen ist erlaubt:
– Abhol- und Lieferdienst, einschließlich solche des Onlinehandels
– Ausgabestellen der Tafel
– Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten
– Apotheken
– Banken und Sparkassen
– Drogerien
– Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke
– medizinische Fußpflege (Studios für kosmetische Fußpflege müssen dagegen schließen)
– Bau- , Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
– Getränkemärkte
– Großhandel
– Hörgeräteakustiker
– Hofläden
– Optiker
– Poststellen
– Raiffeisenmärkte
– Reinigungs- und Waschsalons
– Sanitätshäuser
– Servicestellen für Telekommunikationsunternehmen
– Tankstellen
– Werkstätten
– Wochenmärkte
– Zeitschriften- und Zeitungsverkauf

Der Betrieb folgender Einrichtungen ist untersagt:
– Bibliotheken (öffentliche)
– Beherbergungsbetriebe (Hotels, Wohnmobilstellplätze und Campingplätze), Ausnahme nur, wenn geschäftlich, dienstlich oder, in besonderen
  Härtefällen
– Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkshochschulen, Musikschulen und 
  Jugendkunstschulen
– Einzelhandelsgeschäfte, sofern nicht ausdrücklich gestattet
– Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten
– Frisöre
– Gaststätten und ähnliche Einrichtungen, wie Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen
– Hotels
– Jugendhäuser
– Kinos
– Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege (Praxen für medizinische Fußpflege dürfen dagegen offen bleiben)
– Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater
– Schauspielhäuser, Freilichttheater
– Massagestudios
– Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen
– Outletcenter
– Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
– Sonnenstudios
– Spiel- und Bolzplätze
– Tattoo/Piercing-Studios
– Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen
– Sportanlagen und Sportstätten (öffentliche und private), insbesondere Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen
– Teeläden
– Volkshochschulen
– Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, und ähnliche Einrichtungen
– Wein- und Spirituosenläden

Handel und Dienstleistung: GEÖFFNET bleiben

Vom 18.03.2020, 10:00 Uhr

Landesregierung verschärft infektionsschützende Maßnahmen entlang der Vereinbarungen von Bund und Ländern. Rechtsverordnung wird angepasst.

Die Landesregierung wird ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen anpassen. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen werden Einrichtung und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.

Es gelten u.a. folgende Regelungen:

Offen bleiben:
– Einzelhandel für Lebensmittel
– Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste
– Getränkemärkte
– Apotheken
– Sanitätshäuser
– Drogerien
– Tankstellen
– Banken und Sparkassen
– Poststellen
– Frisöre, Reinigungen, Waschsalons
– der Zeitungsverkauf
– Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
– Hofläden und Raiffeisenmärkte

Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Sie finden die neue Rechtsverordnung unter >> https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

[Quelle: Pressemitteilung des Staatsministeriums Baden-Württemberg]
Veröffentlicht am 18.03.2020

Hilfsangebote der L-Bank für Unternehmen

Hilfsangebote für Unternehmen, die durch das Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten

Mit dem Ankerprodukt „Liquiditätskredit“ steht in Baden-Württemberg ein etabliertes Förderprogramm zur Bewältigung vorübergehender Liquiditätsengpässe zur Verfügung. Daneben sind in weiteren Programmen Unterstützungen bei Corona-bedingten Schwierigkeiten möglich.

Die L-Bank hat dazu ein Faktenblatt zusammengestellt.

Der große Vorteil den ein Rückgriff auf die bewährten Programme bietet: Es muss weder EDV-seitig noch sonst etwas neuentwickelt werden. Die Prozesse sind eingespielt – bei der L-Bank und bei den Hausbanken. Die L-Bank ist sofort handlungsfähig und steht bereit. Dies gilt auch für die Risikoübernahme. Im Regelfall kann innerhalb von wenigen Arbeitstagen eine Kreditgewährung erfolgen.

Öffene PDF >> Das Faktenblatt zu den Hilfsangeboten der L-Bank für Unternehmen in Baden-Württemberg, die durch den Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

[Quelle: Pressemitteilung L-Bank | Landeskreditbank Baden-Württemberg]
Veröffentlicht am 19.03.2020